Das Sinnrad

Literarische Prosa

Ein Buch über das, was bleibt, wenn man aufhört, Sinn herstellen zu wollen.

Das Sinnrad bewegt sich durch Erfahrungsräume wie Getragensein, Grenze, Bindung, Wirksamkeit, Richtung und Augenblick. Es sucht keinen Sinn und entwirft kein Modell. Stattdessen folgt es Momenten, in denen etwas trägt – oder nicht trägt –, ohne dass daraus eine Lehre entstehen müsste.

Sinn erscheint hier nicht als Antwort, sondern als Erfahrung: manchmal spürbar, manchmal abwesend. Nicht alles lässt sich herstellen, nicht alles klären, nicht alles verstehen. Das Buch hält diese Offenheit aus, ohne sie zu überhöhen.

Am Ende steht kein Ergebnis und keine Gewissheit.
Nur die Erfahrung, da zu sein, ohne erklären zu müssen, warum.

„Ich weiss nicht, woher ich komme.
Ich weiss nicht, wohin ich gehe.
Aber ich weiss, wie es sich anfühlt, da zu sein.“

Leseprobe

Aus der Dimension “Getragensein”